Meerwasseraquarium Wasserwechsel

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Meerwasseraquarium Wasserwechsel

Ein viel diskutiertes Thema in der Aquaristik ist, ob bei einem Meerwasseraquarium Wasserwechsel zwingend regelmäßig notwendig sind. Hier gibt es die unterschiedlichsten Ansichten – von Aquarianern, die seit Jahren keinen Wasserwechsel gemacht haben, bis zu welchen, die ihn wöchentlich machen, oder auch in kleinen Mengen täglich. Was ist nun richtig oder optimal für das Aquarium (und vor allem seine Bewohner)?

Meerwasseraquarium Wasserwechsel – messen und nachdosieren

Um zu klären, ob und wie oft ein Wasserwechsel nötig ist, sollte man zunächst Bescheid wissen, was sich im Aquarium überhaupt genau abspielt. Je länger das Aquarium läuft, desto mehr Mineralien und Spurenelemente werden verbraucht. Diese Werte sollten darum durch regelmäßiges Messen der Wasserwerte ständig kontrolliert und im Auge behalten werden. Werden die Werte schlechter und sinken in nicht akzeptable Bereiche stellt sich die Frage, wie man diese Mineralien und Spurenelemente wieder auffüllen kann. Hier liegt ein Wasserwechsel natürlich nahe. Am besten wird dafür mit Osmose- oder vollentsalztem Wasser erst mal ein paar Stunden vorher Salzwasser hergestellt und dieses wird erst wenn es vollständig gelöst und klar ist verwendet, wenn die Dichte stimmt. Wichtig: Wenn kein Wasserwechsel erfolgt, sondern lediglich verdunstetes Wasser aufgefüllt wird, muss das Wasser natürlich reines Osmosewasser oder vollentsalztes Wasser sein, weil das Salz ja nicht mitverdunstet ist, sondern im Becken verbleibt.





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Meerwasseraquarium Wasserwechsel – besser monatlich als wöchentlich!

Wie oft sollte nun das Wasser gewechselt werden? Hier muss man bedenken, dass Seewasser sauberer ist als vergleichsweise Süßwasser – wenn das biologische Gleichgewicht stimmt und der Eiweißabschäumer funktioniert. ein wöchentlicher Meerwasseraquarium Wasserwechsel mit 30 Prozent des Wassers ist darum übertrieben. Aus der Erfahrung heraus reicht bei den meisten Meerwasseraquarien ein Wasserwechsel ein großer, 30%iger Wasserwechsel alle 4-6 Wochen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass regelmäßig Werte wie Calcium und Magnesium gemessen werden und Mineralien und Spurenelementen nachdosiert werden. Wer gerne öfter wechseln möchte, dem empfehlen wir , bei einem wöchentlichen Wechsel nicht mehr als 10 Prozent des Wassers zu tauschen. Unter Verwendung von Osmose oder vollentsalztem Wasser in Verbindung mit einer sehr guten Meersalzmischung sind auch höhere Mengen möglich. Auch dann wird man dem Aquarium und seinen Bewohnern nicht unbedingt einen echten Schaden antun. Denn hierbei sollte man bedenken das beim Wasserwechsel dem System nur Wasser mit einigen Bakterien entnommen wird, alle Biofilme an den Oberflächen der Dekoration und dem Bodengrund bleiben bei einem maßvollen Wasserwechsel unbeschadet. Im Gegenteil, durch jeden Wasserwechsel verbessert sich das Gesamtmilieu, wenn auch nur minimal.

Sofortiger Wasserwechsel

Was zu beachten ist: Natürlich müssen die Wasserwerte immer im Auge behalten werden müssen, damit bei einer Verschlechterung bestimmter Werte ein sofortiger Wasserwechsel vorgenommen werden kann. Hier mal ein Bespiel, wann der Meerwasseraquarium Wasserwechsel sofort erfolgen sollte: Das Wasser des Aquariums hat einen Nitratwert von 20 mg/L und einen PO4 Wert von 0,5 mg/L. Diese Werte sind für viele Tiere bereits sehr hart an der Toleranzgrenze. Eine rasche Verbesserung dieser Werte sollte hier schnell erfolgen – Um das schnell zu erreichen, sollte man mehrere große, 20%ige Wasserwechsel im Abstand von 3-5 Tagen vornehmen , bis die Werte wieder im akzeptablen Bereich liegen.





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